Der säuselnde Märzwind, er kann es dir sagen,
Er hat schon manch Lied durch die Lüfte getragen,
Das Wunder des Frühlings, es steckt ihm im Blut,
Es ist ihm ein altes ein kostbares Gut !
Die Knospen, die träumten, sie quellen nun schon,
Sie suchen Entfaltung als lieblichen Lohn,
Und aus dem Boden ströhmt würziger Duft,
Wie Lebensodem durchdringt er die Luft.
Der Frühling rüstet sich mählich zum Feste,
Die Blumen sind seine Lieblichsten Gäste,
Die Vögel, sie bilden den jauchzenden Chor,
Wie einst holt er staunend Menschen vor`s Tor,
Wie einst läßt den Märzen er vorbereiten
Die besseren, warmen, sonnigen Zeiten.
Am Waldrand schmilzt er den letzten Schnee,
Und bei der Hecke ich wahrlich schon seh`
die Kinder vom Dorf, um Veilchen zu suchen,
Dort unter den Birken und grünenden Buchen,
Dort unter dem blühenden haselstrauch
Und unter den Weidekätzchen auch.
Beim Steinbruch sich sonnt ein Huflattichstern,
Auch er hat die wärmenden Strahlen so gern,
Die Finken, die Meisen, sie können nicht schweigen,
Das jauchzen der Amsel ist liebliches Geigen !
Der Märzwind, er trocknet das naßfeuchte Land,
Er nimmt die Kinder getrost bei der Hand
Und durch die Wipfel die uralte Sage
Erzählt uns von scheidender Winterklage,
Erzählt uns vom jährlichen Märzenstaub,
Der mit sich bringet das Gras und das Laub !
Es singen die Vögel:
“ es bringt noch viel mehr,
der freundliche März, wir lieben ihn sehr „
Sophie Vogel – Sommer
ich wünsche meinen Freunden
einen wunderschönen Märztag
leise
* Christin *